5 Gründe, warum nackt schlafen gesünder ist

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Für viele von uns gibt es nichts Natürlicheres als nackt zu schlafen. Keine kneifenden und ziependen Pyjamahosen, die immer hoch und runter rutschen, den Bauch einschnüren oder schlimmer, zwischen die Pobacken rutschen. Nacktschläfer haben einen ausgeglicheneren Schlaf und wachen nicht ständig verschwitzt und verklebt in klatschnassen Sachen auf.

Abgesehen davon, sehen manche Pyjamas doch recht unsexy aus. Blümchen und Kätzchen-Muster? Nein, danke! Ich habe keine Lust soviel Geld in Nachtwäsche auszugeben, die sowieso nur ich und mein Kuscheltier sehen.

Doch warum hängen Deutsche so sehr an ihren Pyjamas? Laut einer Umfrage möchten etwa 87,5 % ungern auf die heißgeliebte Nachtwäsche verzichten. Ob das jedoch daran liegt, dass wir uns unwohl in unserem Körper fühlen, Angst vor Insektenbisse haben oder aber einfach nur schüchtern sind, ist leider unklar.

Dabei ist das Nacktschlafen verdammt gut für uns! Es macht uns glücklicher, ausgeschlafener und – wer hätte das gedacht? – sexuell aktiver.

Hier sind 5 stichhaltige Gründe, warum du deinen Kätzchen-Pyjama an den Nagel hängen solltest:

1. Du schläfst besser und länger.

Um überhaupt einschlafen zu können, müssen unsere Körperkerntemperaturen um die 1 bis 1,5 Grad tiefer liegen als im Wachzustand. Pyjamas erschweren diesen Kühleffekt nur und sorgen dafür, das wir schwitzen, frösteln und im Extremfall sogar krank werden.

Dem schottischen Schlafforscher und Autor von „Sound Asleep: The Expert Guide to Sleeping Well“ Dr. Chris Idzikowski zufolge, ist die Körpertemperatur um 4 Uhr morgens am geringsten. Sollte demnach der Körper daran gehindert werden, die Temperatur herunterzufahren, so wachen wir auf und haben größere Schwierigkeiten wieder einzuschlafen.

Splitterfasernackt zu schlafen sorgt für einen erfrischenden „Cooling“- Effekt, der einen tieferen und längeren Schlaf garantiert.

2. Du siehst jünger aus.

Eine zu warme Umgebung stört ebenfalls den Ausschuss des Anti-Aging-Hormons Melatonin und der Wachstumshormone, die für die Zellerneuerung und der Muskel- und Knochen-Regeneration verantwortlich sind.

Nacktschlafen sorgt demzufolge für ein frischeres Aussehen, straffere Haut und gesünderes Haar und gilt als das ultimative (und günstigste) Anti-Aging-Produkt der Natur.

Forscher haben außerdem herausgefunden, dass während des Schlafes der Blutdruck um 20-30 % niedriger ist und sich die Herzfrequenz um 10 – 20 % reduziert. Wir sehen also nicht nur gesünder aus, nein, wir sind es sogar auch.

3. Du bleibst untenrum „frisch“.

Nacktschlafen schützt den Intimbereich vor Infektionen und Bakterien, denn ohne die unnötige Kleidung kann der untere Bereich besser abkühlen und „durchlüften“.

Und auch die Herren der Schöpfung dürfen zu enge Pyjama-Hosen in die Tonne hauen, denn die können auf Dauer zu einer schlechten Sperma-Produktion führen. Na, wenn das mal keine guten Nachrichten sind.

4. Du verbrennst mehr Kalorien.

Schlafen wir weniger als 6 Stunden, so wachen wir mit einem zu hohen Gehalt an Cortisol, dem körpereigenen Stresshormon, auf. Wir kompensieren diesen Stress dann gerne mit einer Handvoll Kekse, Muffins oder allem anderen Ungesunden, das unser Kühlschrank so hergibt.

Forscher der University of Warwick haben herausgefunden, dass Schlafmangel das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten erhöht. Hohe Cortisol-Werte schwächen unser Immunsystem, steigern den Blutdruck und das Cholesterol, erhöhen den Appetit und unterstützen unser heißes Verlangen nach Zucker und Kohlenhydrate.

Nacktschläfer schlafen besser und haben es nachts kühler, weshalb mehr Wachstumshormone ausgeschüttet werden und der Ausschuss des Stresshormons Cortisol deutlich vermindert wird.

Weniger Stress und…

5. Mehr Sex.

Die Hüllen fallen zu lassen und dann splitterfasernackt unter die Bettdecke zu schlüpfen ist das schönste Gefühl überhaupt. Du bekommst ein besseres Gefühl für deinen Körper, nimmst jeden einzelnen Luftzug besser um dich herum wahr und reagierst sensibler und intensiver auf jede einzelne Berührung deines Partners, was – welch ein Wunder – zu mehr Sex führt.

Je mehr Hautkontakt, desto mehr schüttet der Körper das sogenannte „Kuschelhormon“ Oxytocin aus, was für den absoluten Wohlfühlfaktor sorgt und glücklich macht.

Sex reduziert außerdem Schlafprobleme, unterstützt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Na, wenn das mal keine guten Gründe sind, sich öfters nackig zu machen.

Diana Buatis

Diana ist ein wahrer Reisejunkie, den alle 2 Wochen das Fernweh packt. Wenn sie nicht gerade von weißen Inseln und der unendlichen Weite des Meeres träumt, findest du sie im Park mit fremden Hunden spielen oder in einem ihrer Lieblingscafés in Berlin fleißig für ihren Blog schreiben.

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